Was für ein Festival wollen wir?

Aufgrund der aktuellen Situation in Hinblick auf Covid19 mussten wir einige unserer Ziele für dieses Jahr revidieren.

Wir dürfen leider nur Einweggeschirr nutzen und werden deswegen unsere Geschirrverleihstation nicht eröffnen können.

Auch hatten wir angekündigt, dass unser Programm divers und mindestens paritätisch sein wird. Nun kamen wir in die unglaubliche Situation, dass bis Mitte Mai nicht klar war, ob das Festival stattfinden kann. Danach hatten wir noch 1/4 unseres ursprünglichen Budgets zur Verfügung und alle KünstlerInnen, die aus dem Ausland anreisen mussten, neben aufwendigeren Produktionen ins nächste Jahr verschoben werden. In 7 Tagen konnten wir dann trotzdem schnell ein Programm auf die Beine stellen, auf welches wir uns sehr sehr freuen! Nächstes Jahr wird das realisiert, versprochen!

Was stand hier vorher?

Wie kann man den Einfluss als Festival auf die Umwelt so gering wie möglich halten? Was ist möglich, was benötigt Zeit, was schaffen wir (noch) nicht?

Sollte eine Kulturveranstaltung nicht die Diversität unserer Gesellschaft abbilden, schafft man Gender Equality auf der Bühne und im Team? Müssen alle Festivalmacher wirklich immer weiß und männlich sein oder geht das auch anders?

Wir wollen dieses Thema so transparent wie möglich gestalten, Erfolge aber auch Ziele, die wir nicht erreichen mit euch teilen. Wir wollen uns nicht für ein paar erreichte Zwischenschritte loben aber auch aufzeigen, warum manches vielleicht noch nicht möglich war und wie wir es im nächsten Jahr besser machen können.

Auch aus diesem Grund beschränken wir den regulären Vorverkauf auf 250 Karten, vieles lässt sich im kleinen besser ausprobieren.